• Die heutige Zeit bringt für die Beschäftigten im Sozialbereich viele Probleme.
  • Leistungsverdichtung, an Wirtschaftlichkeit orientierte Erfolgsquoten, wo Betreuungs- und Beratungserfolg an der Menge der KlientInnen und an deren Rückführung zu „gesunden“ Maßstäben gefordert wird, überwiegen immer mehr.
  • Die menschliche Qualität der Arbeit, sowohl der Bedingungen der Arbeitnehmer wie auch der Kontakt zu den betreuten Personen, gelangte immer mehr in den Hintergrund und hat marktwirtschaftlichen Denken Platz gemacht.
  • Die Privatisierung/Ausgliederung hat zu immer mehr privaten Anbietern geführt.
  • Mehrere Kollektivverträge erschweren die Bedingungen für die Beschäftigten zusätzlich und begünstigen deren Spaltung.
  • Die Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen laufen größtenteils ohne die Beschäftigten ab, werden also zwischen Arbeitgeber und Fördergeber geführt.

Aus diesen Gründen sehen wir eine Vernetzung der Beschäftigten über die Plattform der ArbeitnehmerInnen im Gesundheits- und Sozialbereich als dringend notwendig. Wir müssen wieder eine Stimme bekommen, sowohl für die Beschäftigten aber auch zum Wohl der zu betreuenden Personen.

Unser Ziel ist es, den Anliegen der MitarbeiterInnen und Betriebsräten wieder Gewicht zu verleihen. Wir müssen wieder in die Gestaltung der Arbeitsbedingungen eingebunden werden.

Die Plattform will:

  • Betriebsräte und MitarbeiterInnen vernetzen, die in denselben Arbeitsbedingungen stehen.
  • Gemeinsame Bestrebungen und Anliegen der Betriebsräte formulieren,
  • sie gemeinsam im Namen der betroffenen MitarbeiterInnen an die Verantwortlichen und Entscheidungsträger herantragen.
  • Meinungsbildende Öffentlichkeitsarbeit betreiben, mit Kampagnen, Medienkontakten …
  • Gegebenenfalls gemeinsam weitere Massnahmen ergreifen, um den Anliegen der MitarbeiterInnen zur Durchsetzung zu verhelfen,
  • aber in erster Linie dazu die Mittel der Vernetzung, des gemeinsamen Auftretens und der Kommunikation nutzen!
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